Elio Altare – Spitzenwein aus dem Piemont

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In diesen Tagen freuen wir uns über eine Reihe von hoch interessanten Neuzugängen, so auch eine Auswahl von Spitzenweinen aus dem Piemont. Der Kontakt zu Elio Altare und seiner Familie besteht schon seit einiger Zeit und an dieser Stelle sei noch einmal ein großes Dankeschön vor allem an Elios Frau Lucia für Ihre unglaubliche Gastfreundschaft ausgesprochen.

Die Weine von Elio Altare gehören seit vielen Jahren zum Besten, was das Piemont und vielleicht sogar Italien zu bieten hat. Seine Barolo wie der Arborina – eine Lage die sich direkt unterhalb des Weinguts befindet – oder der Barolo Brunate, aber auch sein Larigi – ein 100%iger Barbera – geniessen bei Fachleuten und Weinliebhabern seit langem höchstes Ansehen. Jahr für Jahr untermauern die großen Kritiker wie Robert Parker vom Wine Advocate oder der Wine Spectator dieses mit Bewertungen von deutlich mehr als 90/100 Punkten.

Neben den zuvor erwähnten Weinen sind ab sofort auch noch der Nebbiolo und die Cuvée „L’Insieme“, deren Reinerlös wohltätigen Zwecken zugeführt wird, verfügbar und runden unser erfolgreiches Piemont Sortiment ab.

Die Geschichte des Weinguts Elio Altare geht auf das Jahr 1948 zurück. Der Großvater Giuseppe, der in Dogliani aufwuchs, kaufte in La Morra einen kleinen Hof und siedelte um. 5 Hektar war das Anwesen groß und mit Nebbiolo, Barbera und Dolcetto Reben bepflanzt. Entlang der Weingärten wuchsen Haselnüsse, Pfirsiche und Äpfel, denn in jenen Zeiten waren Obstgärten wirtschaftlicher als Wein.

Zurück zu Elio, der in den schwierigen  Zeiten der Wirtschaftskrise beschloss mehr über das Weinmachen zu erfahren und schlussendlich im Januar 1976 gemeinsam mit Freunden ins Burgund fuhr, um dort von den Franzosen zu lernen. Zurück in der Heimat wusste Elio was zu tun war, nahm eine Kettensäge und und wie ein Ritter mit seinem Schwert fällte er die Obstbäume – einen nach dem anderen. Danach waren die alten großen Holzfässer im Keller an der Reihe, um Platz für neue Barriques, also kleine französische 225 Liter Fässer zu schaffen. Sein Vater Giovanni verstand ihn nicht. Solch radikale Entscheidungen waren jenseits seines Horizonts, verstießen gegen jegliche Tradition und so zog er sich bis zu seinem Tod 1985 zurück. Er enterbte Elio und hinterließ das Gut Elios Geschwistern.

Elio aber glaubte an seinen eingeschlagenen Weg,  ging diesen konsequent weiter und kaufte das Gut und die Weinberge von seinen Geschwistern zurück.

Strikte Selektion der Trauben, Eleganz, Finesse und ein perfekte Balance sollten seine Weine erhalten.  Etwas was Ihm mit Nachdruck gelang und so geht er noch heute diesen konsequenten Weg.

Unterstützt wird er bei der Arbeit von Ehefrau Lucia und seit 2003 von seiner ältesten Tochter Silvia. Insgesamt werden 10 ha Rebfläche bewirtschaftet, 5 ha sind davon im Familienbesitz und 5 ha sind gepachtet.  Daraus entstehen pro Jahr durchschnittlich nur 60.000 Flaschen – dafür aber Weine von allerhöchster Qualität.

Das vierte Familienmitglied ist Elena Altare. Sie zog es aus Liebe nach Deutschland und sie ist heute für die Vermarktung der „Elio Altare“ Weine und einiger anderer bekannter Winzer aus Italien in Deutschland zuständig.

 

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