Schell: Schokolade zum Wein

Im malerischen „Deutschordenstädtchen“ Gundelsheim, etwas nördlich von Heilbronn ist die Schokoladenmanufaktur Schell beheimatet. Eberhard Schell, einer der Pioniere in Sachen Schokolade und Wein,  und seine Frau Anette betreiben hier eine Manufaktur, die sich vor allem auf dieses Genusserlebnis  spezialisiert hat.

Wein und Schokolade haben für Eberhard Schell viele Gemeinsamkeiten, wie das Wachstum in einer bestimmten geografischen Lage über das Terroir, die Sortenvielfalt, Anbaumethoden, Gärung, Verarbeitung bis hin zur Geruchs- und Geschmacksvielfalt.

Der Chocolatier verwendet ausschließlich Schokoladen aus den besten Anbaugebieten der Welt, wie Bolivien, Venezuela, Ecuador, Kuba, Tansania. Es gibt vier Kakaosorten: Forastero, Nacional, Trinitario und Criollo. Forastero wird weltweit am meisten angebaut, sie ist ertragreich, robust aber geschmacklich fade und ausdruckslos. Die Criollosorte ist die feinste und edelste unter den Kakaosorten, die heute wieder vermehrt angebaut wird, denn, wie beim Wein, findet auch beim Kakaoanbau ein Umdenken statt: Klasse statt Masse.

Bis zu 72 Stunden wird die Schokolade conchiert, das heißt durch einen Walzvorgang in einer Conche (erfunden vom Schweizer Rudolph Lindt) verflüssigt.

Natalie Lumpp, die bekannte Sommelière und Weinexpertin aus Baden-Baden, hat sich schon häufig als Fan von Eberhard Schell geoutet. Unseren Gästen bei „Wein erleben…“ am vergangenen Samstag demonstrierte Sie eindrucksvoll zu welchen Geschmacksexplosionen die Kombination von Wein und Schokolade führen kann.

Sie selbst ließ sich vom Meister-Chocolatier mit einem Stück Umami Papua  davon überzeugen. Diese passt perfekt zu einem schönen Riesling wie die Gäste mit dem Maikammer Kirchenstück vom Weingut Faubel erleben durften.

Gleiches galt für die Kombination der Vitis Noir zum perfektem Spätburgunder aus dem Holzfass von Arndt Köbelin aus Baden.

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